Unsere Idee

Eine aktive Nachbarschaft mit dem eigenen individuellen Wohnraum verbinden ….

Keine Frage: Unsere individuelle Lebensführung hat für jeden von uns einen hohen Wert, denn sie enthält  für den Einzelnen vielfältige Wahlmöglichkeiten, das eigene Leben zu gestalten. Sie stellt aber auch hohe Anforderungen, diese Gestaltung allein bewältigen zu müssen. Das weckt immer häufiger den Wunsch, ergänzend Unterstützung durch eine Gemeinschaft  zu bekommen.

Wo kann das besser gelingen als im Lebensbereich Wohnen bzw. in Wohnprojekten, die eine verbindliche hilfreiche Nachbarschaft gestalten wollen?!

Das Wohnprojekt Quartier Ost will diese Verbindung  von individuellem Wohnen und Gemeinschaft schaffen!

… und trotzdem „für sich sein“ können?    

Das geht, weil mann/frau auch gerne mal im großen Eintopf rühren, und dann wieder ein eigenes Süppchen kochen.

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die durch private Initiative und die Unterstützung der Wohnberatung der Stadt zusammengefunden hat, um ein Haus zu bauen.

Besonders wichtig ist uns das Zusammenleben der Generationen! Wir wünschen uns Familien und Alleinstehende mit Kindern, die die Gemeinschaft mit Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Lebensformen erleben sollen, also Senioren, Paare und Singles.

… und trotzdem „Kleinfamilie sein“ können?

Das geht, weil mann/frau gut allein erziehen können und trotzdem begeisterte Babysitter als verlässliche Nachbarn schätzen.

Das Haus wird von der Baugenossenschaft Freie Scholle an der Insterburger Straße 12 gebaut  – gerade haben wir ein buntes großes Richtfest mit Freunden, Bekannten und Nachbarn gefeiert.

Das Haus hat 26 Wohnungen unterschiedlicher Größen und unterschiedlicher Grundrisse sowie eine rollstuhlgeeignete Wohnung. Einige der frei finanzierten und öffentlich geförderten Wohnungen sind noch zu haben.

Die gewünschte nachbarschaftliche Begegnung soll durch die V-Form des Hauses, den sich daraus ergebenden Innenhof und die Verbindung aller Wohnungen durch Laubengänge ganz  selbstverständlich werden.

Für das Zusammentreffen der Gruppe steht ein Gemeinschaftsraum von 100 qm zur Verfügung; hier kann gekocht, gegessen, musiziert oder einfach nur geklönt werden. Denn dieser Bereich hat eine Küche und einen Aufenthaltsbereich mit direktem Zugang zum Außenbereich (Terrasse, Innenhof). So können auch Angebote für Nachbarschaftstreffen realisiert werden: Feste wie ein Sommer- oder Straßenfest, ein gemeinsames Frühstück, gemeinsames Musizieren …

… und trotzdem „Familienmensch sein“?

Das geht, weil der Familien-Fernseh-Abend unschlagbar gemütlich ist, aber Tatort-Rudel-Gucken laut und bunt ist.

Für Gäste, die den Weg nach Hause nicht so schnell finden, steht ein Gästebereich zur Verfügung und für tatkräftige Wohnprojektler*innen sollen im Keller Funktionsräume (Handwerkerraum, Sportraum, Fahrräderreparaturwerkstatt) eingerichtet werden.

Da geht was, weil…

drei Hämmer mehr Nägel in die Wand kriegen als einer (manch einer hat weder Hammer noch Nagel) und

… weil Sommernächte im Innenhof mit Vielen fast so schön ist wie Schnee schippen zu dritt.

Wir freuen uns  über eine Kontaktaufnahme!