Wochenend-Workshop im Einschlingen

O-Töne der Wohnis

„Ich fand das Wochenende super lustig, `anstrengend, aber schön´. Ich habe wunderbare Erfahrungen gesammelt. Viel über mich und meinen Entschluss, in ein Wohnprojekt zu ziehen, nachgedacht. Und es erneut als sehr gute Entscheidung empfunden.“

„Einen besonders beglückenden Moment habe ich abends erlebt, nach getaner Arbeit. Wir haben fast zwölf Stunden gedacht, gebrütet, geredet und zum Ausklang gab es: Musik….“

„Musik und Essen: Tankstellen, Oasen, intensive Gespräch und lockere Plauderei…“

„Am Sonntagnachmittag treten wir, müde und zufrieden, mit einem positiven Gefühl den Heimweg an.“

Vom Bieten und vom Suchen

„Eine Aktion in unserem Workshop ging der Frage nach, was wir Wohnis uns denn so vorstellen, was wir für die Gruppe anbieten können und was wir uns von der Gruppe wünschen.

Was für vielfältige Fähigkeiten und Interessen zusammenkamen! Auffällig schön fand ich, dass sich für jedes „Suche“ auch ein „Biete“ fand. Ich sehe uns schon zusammen…“, s. Foto.

 „Was für eine bunte Mischung … ich bin ganz beeindruckt.“

 „Dass „Zuhören“, „Kochen“, Gartenarbeit“ dabei waren, hat mich nicht überrascht, aber wer was angeboten hat … das war schon überraschend: Wer hat da noch mal „Staubsaugen“ angeboten?! “

Zusammen-leben oder Zusammenleben?

„Puuh – wie schwierig. Total unterschiedliches Verstehen, unterschiedliche Ansichten!“

„Arbeit in Kleingruppen mit anschließender Diskussion über Nähe und Distanz.“

„Verdammte deutsche Rechtschreibung: so wenig veränderte Schreibweise – so viel unterschiedliche Bedeutung… Und wann, mit wem will ich zusammenleben oder doch lieber zusammen leben…“

„Rauchende Köpfe! Muss ich was klarstellen oder von mir verraten? Spannend!“

„Einige reden viel, andere sehr wenig … beides ist anstrengend:  bei dem einen muss die zentrale Botschaft rausgefunden werden, bei dem anderen muss sie ergänzt werden.“

Wollen wir eine Hausordnung?

„Die Hausordnung der Freien Scholle wird besprochen und mit unseren Wünschen und Vorstellungen abgeglichen. Wie wollen wir nach dem Einzug miteinander leben ? Brauchen wir Regeln – wenn ja: welche wären sinnvoll?“

„Oh je! Was für ein Thema?! Ich habe nicht gerne, dass man mir Regeln setzt. Ich setze anderen auch nicht gerne welche. Ich bin ja nicht gerne spießig. Aber privat wie beruflich habe ich erlebt, dass es ohne nicht geht… Und das Leben kein Ponyhof ist.“

Cool bleiben!

„Welche Arbeitsgemeinschaften aus der Planungs- und Bauphase fallen weg? Welche Arbeiten wollen wir gemeinsam planen?“

„WATT MUTT, DAT MUTT!“

„Drauflos marschieren geht wohl nicht…?!“

„Wir wohnen doch auch jetzt schon. wo ist das Problem?“

Unter einem Dach

„Ein riesengroßes  regenbogenfarbenes Tuch dient als Dach. Gemeinsam stellen wir uns drunter und machen erste konkrete Erfahrungen mit Nähe und Distanz…“

„… mit Lenken und Gelenktwerden … im Gleichschritt gehen und Ausbrechen…

Hindernissen und Tempounterschieden…“

„Lustig, spannend… bloß nicht den Anschluss verpassen und drunter bleiben!“

„Ging ich voran, war mir allerdings das Vertrauen der Gruppe sehr wichtig und ich schaute mehrmals zurück.

Ging ich als Letzter, gab mir der Blick auf alle ein sicheres Gefühl des Zusammenhalts der Gruppe…“

„Ich bin mal vorne, mal hinten in der Gruppe gewesen und immer taten mir die Arme weh – vom Hochhalten.“

“Wohltuend empfand ich auch ein kurzzeitiges neben der Gruppe Gehen, allein schon wegen der „Beinfreiheit“.“